Zwischen Reels, Pins und Meinungen: So findest du deinen eigenen Bridal Style
- Seda Karabay
- 31. Juli
- 3 Min. Lesezeit
Bei kaum einem anderen Anlass wird so viel geplant, gesammelt, gespeichert wie bei der eigenen Hochzeit. Kein Wunder, dass sich viele Bräute dabei auch mal verlieren. Zwischen Reels, Pins und Meinungen hilft es, sich immer wieder zu fragen: Was will ich?
Denn Inspiration ist schön – aber der eigene Stil ist stärker.

1. Pinterest ist Inspiration – keine Bedienungsanleitung
Natürlich ist es schön und auch total sinnvoll, sich online inspirieren zu lassen. Plattformen wie Pinterest können ein wunderbarer Startpunkt sein, um ein Gefühl für Schnitte, Stoffe, Farben und Stile zu entwickeln. Für viele Bräute ist das der erste Schritt auf dem Weg zu ihrem persönlichen Bridal Look – und das ist absolut okay.
Dabei darf man nur nicht vergessen: Die Bilder, die wir dort sehen, stammen meist aus perfekt inszenierten Shootings – mit Models, professionellem Licht und genau durchdachten Settings. Wunderschön, aber eben nicht unbedingt echt.
Was auf einem Foto beeindruckt, muss nicht automatisch zu dir, deinem Körper, deiner Hochzeit oder deinem Stil passen.
Und genau hier kommt der wichtigste Moment: die Anprobe.
Denn erst da wird aus Inspiration Realität – und du merkst, was sich wirklich nach dir anfühlt.
Am Ende entscheidet nicht ein Bild im Internet, sondern dein Gefühl im Spiegel. Und das ist der beste Kompass, den du haben kannst.
2. Dein Styling darf deine Handschrift tragen
Ein Brautkleid muss nicht extravagant sein, damit es Eindruck macht. Es muss nicht rückenfrei, Glitzer, Boho und Drama in einem sein. Es muss nur du sein.
Wenn du sonst nie Lippenstift trägst, warum dann plötzlich knallrot? Wenn du dich in engen Schnitten immer unwohl fühlst – warum ein hautenges Mermaid-Kleid? Nur, weil es auf TikTok gerade 300k Likes hat?
Viele Bräute verlieren im Versuch, "besonders" zu sein, genau das, was sie besonders macht: sich selbst.
3. Zu viele Meinungen – und der eigene Stil gerät ins Wanken
Die Brautkleid-Anprobe ist oft mehr als nur ein Shoppingtermin. Es ist ein emotionaler Moment, auch für die Menschen, die dich begleiten. Und genau da wird es manchmal schwierig: Jede:r hat ein Bild im Kopf, wie „die perfekte Braut“ aussieht. Und nicht immer passt dieses Bild zu deinem eigenen.
Ein Klassiker: Mama sieht dich in einem Prinzessinnenkleid, weil sie dich seit deiner Kindheit damit verbindet. Du selbst träumst aber schon lange von einem modernen, figurbetonten Mermaid-Schnitt. Und dann steht ihr da – zwischen zwei Vorstellungen.
Wichtig ist: Nur weil deine Mutter dich anders vor Augen hatte, heißt das nicht, dass sie dich in deinem Wunschkleid nicht wunderschön finden wird. Sie braucht vielleicht nur einen Moment, um ihr Bild loszulassen – und deins zu feiern.
Deshalb: Wähle deine Begleitpersonen mit Bedacht. Nimm Menschen mit, die dich wirklich kennen, dir zuhören und dich bestärken – auch dann, wenn dein Stil nicht dem ihrer Vorstellung entspricht.
Und am wichtigsten: Vertrau dir. Denn du wirst dieses Kleid tragen. Du wirst dich darin bewegen, lachen, feiern – und dich erinnern. Und das geht am besten, wenn es dein Kleid ist. Nicht das von Pinterest. Nicht das deiner Mutter. Sondern deins.
4. Nicht perfekt ist oft genau richtig
Viele Bräute denken, der Look muss von Kopf bis Fuß durchgestylt sein – sonst wirkt es unfertig. Dabei sind es oft die kleinen Ecken und Kanten, die Charme erzeugen. Die eine unperfekte Locke, das spontane Lachen, der Moment, in dem du barfuß tanzt, weil die Schuhe drücken.
Das macht dich greifbar. Und das bleibt in Erinnerung.
5. Was wirklich zählt: dein Gefühl
Wenn du beim Blick in den Spiegel nicht lächeln musst – dann ist es nicht das richtige Kleid. Oder nicht das richtige Make-up. Oder nicht der richtige Vibe.
Dein Styling soll dich nicht „verwandeln“, sondern hervorheben. Und du musst dich damit wohlfühlen, nicht „verkleidet“.
Egal ob schlicht, glamourös, cool oder feminin – dein Look darf still oder laut sein. Hauptsache: du erkennst dich darin.
Fazit: Zurück zu dir
Pinterest & Co. können großartige Startpunkte sein. Aber den wirklich magischen Moment erlebst du nicht am Handy, sondern vor dem Spiegel – wenn du spürst: Das bin ich. Genau so will ich mich an diesem Tag fühlen.
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